In Zeiten von Home Office & Co zeigt sich noch viel mehr als sonst wie eng verwoben mittlerweile berufliche & private Lebensbereiche sind. Anstatt Berufliches & Privates trennen zu wollen, ist es viel klüger diese sinnvoll miteinander zu verbinden. Es ist gar nicht so einfach, den unterschiedlichen Lebensbereichen ausreichend Zeit einzuräumen und zwischen den Lebensbereichen zu wechseln.

Weit offen stehen somit die Stress- & längerfristig die Burnout-Falle.

Umso wichtiger ist es, auf die mentale & körperliche Gesundheit zu achten. In Eigenverantwortung jede*r Einzelne für sich & im Rahmen von Corporate Health im Sinne der unternehmerischen Fürsorgepflicht Führungskräfte für die ihnen verantworteten Mitarbeiter*innen.

Die Messung der Herzratenvariabilität liefert dafür die objektive messtechnische Grundlage.

Life-in-Balance

= Ausgewogenheit innerhalb & zwischen den unterschiedlichen Lebensbereichen

Der Begriff „Work-Life-Balance“ geht von einer klaren Trennung zwischem Erwerbstätigkeit & Freizeit aus. Nicht nur, wenn man mit Familienangehörigen in einem Haushalt lebt, verschwimmen in Zeiten von Home Office die Grenzen. Abgesehen davon, dass wir – zumindest biologisch – auch während der Arbeitszeit lebendig sind. Work ist ein wesentlicher Teil & großer Zeitanteil von Life – kein komplementärer Gegensatz dazu.

siehe auch Blog-Beitrag „Work-Life-Balance? Life-in-Balance, denn Sie leben auch in der Arbeitszeit!“

Ein lieber Freund verwendet daher den Begriff „Work-Privat-Balance“. Doch für unser Hirn & unseren Körper ist es unerheblich, ob wir beruflich bezahlt oder unbezahlt in der „Freizeit“ arbeiten.

Durch die aktuellen Beschränkungen werden unbezahlte Leistungen sogar noch viel mehr: so verlagert Home Schooling mehr der Lernverantwortung an die Eltern, werden pflegebedürftige Angehörige eher privat als von öffentlichen Institutionen betreut oder werden mehr Mahlzeiten zu Hause eingenommen – und müssen damit auch selbst zubereitet werden. usw.

Regeneration oder zusätzliche Belastung: Freudvoll TUN statt MÜSSEN

Für die Zeitschrift „Der Standard“ durfte ich ein Interview zum Thema „Work-Life-Balance“. Aufgrund meiner oben beschriebenen Argumentation wurde er dann mit „Life-in-Balance“ betitelt. Die Journalistin hat mich gegen Ende des Gesprächs gefragt: „Ich verstehe Ihre Argumente & Appelle. Aber was empfehlen Sie einer alleinerziehenden Mutter, die aus finanziellen Gründen gar keine andere Wahl hat als 40 Stunden zu arbeiten? Meine Antwort: Wenn die Frau sich am Abend denkt: „Ich hätte noch so viel im Haushalt zu tun. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, meinen Kindern am Abend eine Geschichte vorzulesen. Ich bin schon neugierig, welches Buch sie sich heute aussuchen.“ so ist dies für die Mutter eine Quelle des Auftankens. Folgt sie jedoch der inneren Stimme: „Noch so viel Arbeit und jetzt muss ich auch noch die Kinder zu Bett bringen.“ so macht sie annähernd das Gleiche – aber es ist zusätzliche Belastung.

Dauerstress & Burnout entstehen, wenn die Summe der körperlichen & psychischen Belastungen unser Fass zum Überlaufen bringen. Es ist unsere Bewertung, ob etwas das Fass noch weiter füllt oder dazu beiträgt, dass sich der Pegel wieder senkt. Das gilt fülr alle Freizeitaktivitäten: egal ob Kochen, Gartenarbeit, sportliche Aktivitäten, Nebenerwerbslandwirtschaft, freischaffende Tätigkeiten neben dem Hauptberuf, Sport, Familienbesuch, gesellschaftliche & kuturelle Events, Wartezeit auf den Bus, usw.:
unsere Bewertung der Aktivitäten entscheidet auf welcher Seite unserer energetischen Bilanz es zugerechnet wird.

Siehe auch mein Blog-Beitrag: Beglückend-befreiendes solio-Agieren statt stressend-beengendem sozio-Reagieren

Gesunde Balance zwischen Leistungsstärke & Regeneration

Als Ex-Workaholic habe ich in einem schmerzhaften Prozess erfahren; gesunde Leistungsstärke braucht auch Quellen des Auftankens. Menschen, die diese kennen & konsequent nutzen sind gegen Burnout bestens immunisiert.

Das Lebensfeuer messen & veranschaulichen

Als Physikerin freut es mich ganz besonders, dass man über das Messen der Herzratenvariabilität sowohl die Leistungsstärke als auch die Regeneration sichtbar & steuerbar machen kann. Ein gesundes Herz passt sich an innere & äußere Veränderungen an. Mit einer sehr ausgereiften Technologie macht AUTONOM HEALTH sichtbar, wie gut das Zusammenspiel von Sympathikus für Leistungsstärke & Parasympathikus für Erholung zusammenspielen. Die beiden fungieren nicht wie häufig fälschlich behauptet als Gegenspieler sondern als gut eingespieltes Team im autonomen Nervensystem, das unsere Verfassung untrügerisch, weil nicht willentlich manipulierbar widerspiegelt.

So kann man erkennen, bei welchen Aktivitäten wir im beglückenden Flow sind: dabei sind sowohl Sympathikus als auch Parasympathikus aktiv. Eine entspannte und damit gesunde Leistungsstärke – im Gegensatz zu angespannter Arbeitsweise unter der Gesundheit genauso wie Kreativität leidet. Und man kann in der Messung auch unterscheiden, was Müdigkeit von Erschöpfung unterscheidet. Bei letzterer brechen unsere Leistungs- & Kraftpotentiale weg.

Wie gut gelingt es Ihnen zwischen Ihren unzähligen Aktivitäten & Verpflichtungen auch tagsüber Pausen einzulegen, in denen Sie auch tatsächlich Regeneration finden? Aus der Messung Ihres Herzschlags ist dies eindeutig ersichtlich. Und bekanntlich ist Erkenntnis der 1. Schritt zur Veränderung.

Gerade wenn die Wohnung gleichermaßen als Arbeits- wie auch als Schlafstätte dient, ist es besonders wichtig, erholsamen Schlaf zu finden. Menschen in Wohnungen ohne eigenes Arbeitszimmer nutzen ja häufig gerade das Schlafzimmer als Rückzugsort für ungestörten Videokonferenzen. Auch die Schlafqualität lässt sich höchst aussagekräftig mit einer 24 Stunden-Messung in ihrem Alltag beurteilen.

All das hat mich bewogen, die Ausbildung zum „Professional der Herzratenvariabilität“ zu absolvieren. Damit erweitere ich mein Coaching-Angebot „leistungsstark & lebensfroh“ um ein höchst aussagekräftiges Diagnose-Tool. Damit sind die Lösungsansätze noch fokussierter & wirkungsvoller.

Siehe auch mein Blogbeitrag: „Lebensfeuer hüten & pflegen“

Eigenverantwortung für Gesundheit stärken

Simple but not easy: Es spricht sich so einfach und ist im Alltag gar nicht so einfach zu integrieren, immer wieder Pausen für sich einzulegen – z.B. um tief durchzuatmen. Eine besonders wirkungsvolle Auftankmöglichkeit sind Powernappings – siehe auch das obere Lebensfeuer.

Als Coach der Herzratenvariabilität sehe ich immer wieder aneinandergereihte Tagesaktivitäten ohne Pausen dazwischen. Häufig wird nicht einmal Zeit zum Essen bewusst wahrgenommen. Entsprechend zeigen sich dann im Lebensfeuer viele Phasen der Erschöpfung.

Daher empfehle ich meinen Coachees aus tiefer Überzeugung die Brustgurtmessung mit MY AUTONOM HEALTH. Die App warnt bei Anzeichen von Anspannung, Müdigkeit & Erschöpfung. Sie erinnert daran, die Augen zu schließen & mit ein paar tiefen Atemzügen bewusst den Vagus aus dem parasympathischen Nervensystem zu aktivieren. Und man erhält unmittelbar Rückmeldung, was das Lebensfeuer weiter befeuert oder auch dämpft. Es zeigt auch unmittelbar an, wenn der Verdacht auf Lebensmittelunverträglichkeit besteht oder man bei sportlicher Aktivität in den Grenzbereich des Gesunden kommt. Diese kurzfristigen Regelstrecken ermöglich rasches (Gegen-)Steuern. Wenn man sich für die Flatrate für ein Monat oder sogar ein Jahr entscheidet, kann man selbst erproben, was leistungsstarke von erschöpfenden Tagen unterscheidet – und wie sich der Lifestyle unmittelbar auf das biologische Alter auswirkt.

Corporate Health: Auf die Gesundheit der Mitarbeiter*innen vertrauen können

Mitarbeiter*innen im Homeoffice kann man nur mit Vertrauen führen. Führungskräfte die bisher auf Druck & Kontrolle gesetzt haben, durften in der Corona-Zeit intensives Umdenken & Lernen erfahren. Die Corona-Pandemie hat uns auch vor Augen geführt, wie wertvoll Gesundheit ist. Klassische betriebsärztliche Gesundheitsaktivitäten sind in Zeiten von Distance Working kaum möglich. Dschuang Dsi, ein taoistischer Philosoph, bringt es auf den Punkt:

„Gibst du jemanden einen Fisch, nährt er sich nur einmal.
Lehrst Du ihn das Fischen, nährt er sich sein ganzes Leben.“

Mit MY AUTONOM HEALTH geben Sie Ihren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit in die Hand, auf ihre Gesundheit eigenverantwortlich & nachhaltig zu achten. Die Wirksamkeit dieser proaktiven Gesundheitsförderung & präventiven Krankheitsvermeidung spiegelt sich in verlässlicher Leistungsstärke wieder. Einfacher zu messen ist natürlich die Reduktion der Krankenstandsrate. Selbst wenn man nur diese heranzieht, zeigt sich eindrücklich, wie rasch der Return on Investment bei dieser hochwirkungsvollen Gesundheitsförderung der Mitarbeiter*innen erreicht ist.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Messung der Herzratenvariabilität im Rahmen von Corporate Health

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Online-Dialog

Dr. med. Alfred Lohninger interviewt mich zum Thema:

„Homeoffice und Co:
wie Unternehmen mit der HRV auf Leistung und Gesundheit Ihrer Mitarbeiter*innen vertrauen können“

Am 23.9.2020 von 19.00 bis 20.00 Uhr

Organisatroische Informationen & Anmeldung

Im Mai 2020 gab es bereits den Vortrag:

Mentales Immunsystem stärken:
Psychohygiene für Leistungsstärke & Wohlbefinden auch in grimmigen Zeiten

Videoaufzeichnung des Vortrags.

In diesem Sinne:

Schauen Sie auf Ihre Gesundheit – auf Ihre eigene & die der Ihnen anvertrauten Menschen.
Mit MY AUTONOM HEALTH können Sie sie wirklich sehen.

Mit dem Gutscheincode

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Monika Herbstrith-Lappe

Über: Monika Herbstrith-Lappe

Geschäftsführende Unternehmerin von Impuls & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH, High Performance Coach, Keynote Speaker, Top Trainerin, Certified Management Consultant, Autorin von Büchern und Fachartikeln