
Veränderungsbereitschaft fördern
Pantha Rhei. Alles fließt. Heraklit ist mit dieser Erkenntnis in die Kulturgeschichte eingegangen.
„Du kannst nicht zweimal in den gleichen Fluss schauen.
Das Wasser ist immer ein anderes.“
Noch mehr gilt dieser Grundsatz für Lebewesen. Dazu Heinz von Förster:
„We are not human beings
but human becomings.“

Das hat 2 erfreuliche Konsequenzen
1. Langzeitbeziehungen bleiben damit spannend: Da Sie selbst sich ununterbrochen ändern und natürlich auch Ihr*e Partner*in dürfen Sie neugierig auf sich und Ihre Beziehung bleiben. Sie können gar nicht anders. Immer wieder anders. Nach 7 Jahren ist keine Körperzelle mehr ident. Alle erneuert.
2. Haben Sie schon einmal die Volksweisheit gehört: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“ Physikerin Monika Herbstrith-Lappe kontert diesen beschränkenden Glaubenssatz mit:
„Wir haben auch einmal geglaubt, dass die Erde eine Scheibe sei.
Dem Augenscheinlichen trotzend, dass die Sonne morgens über dem flach aussehenden Horizont auf- und abends wieder untergeht, haben Physiker das Weltbild auf den Kopf gestellt.
Zu ähnlich radikalen Änderungen unseres Menschenbildes haben übrigens die Erkenntnisse der Neurobiologie geführt.“

Und es gibt tatsächlich eine relativ große Anzahl von Menschen, die sich weigert anzuerkennen, dass die Erde eine kugelähnliche Form aufweist und um die Sonne kreist. Wenn Sie skurile Argumentationen amüsieren, können Sie unter Flat Earth Society nachlesen, warum nach IHRung dieser Community Flugzeuge und Satelliten nicht vom Horizont stürzen, wenn sie meiner MEINung und vermutlich unserer UNSung nach die Erde umkreisen. In diesem Fall könnte die IHRung im Sinn der Mentalen Orthopädie® tatsächlich eine IRRung sein. Für mich ein höchst spannendes Phänomen der menschlichen Beharrungsfähigkeit.“
In Ihrem Karriere-Interview hat Monika Herbstrith-Lappe die Antwort gegeben:
„Ich glaube an … unser lernfreudiges Hirn.“
Wenn Veränderungen so natürlich sind: Warum gibt es dann so viele Veränderungswiderstände? Viele leiden lieber unter dem vertrauten Schmerz als das Wagnis des Neuen einzugehen. Dazu Sigmund Freud:
„Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden
als Freude zu gewinnen.“
Veränderungen sind außerdem mit dem Risiko des Neuen behaftet. In unserer Leistungsgesellschaft haben wir zu funktionieren. Fehlschläge sind da nicht vorgesehen und werden tabuisiert. Dabei trennt rein sprachlich nur der Buchstabe „t“ gescheitert von gescheiter. Ausführlich nachzulesen im Buch „leistungsstark & lebensfroh“ als Tool „Perspektivenwechsel für PRObleme, End-Täuschungen und Niederlagen“.
Veränderungs- und Innovationskultur
braucht wie auch Unternehmerisches Agieren eine Fehlerkultur. Offensichtlich war das schon in der chinesischen Tradition ein Thema, denn aus dieser Kultur gibt es die Weisheit:
„Besser auf neuen Wegen etwas stolpern
als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten.“
Cédrik Villani, der Träger der Fields Medaille, dem gewissermaßen „Mathematik-Nobelpreis“, bringt es auf den Punkt:
„Man macht kaum Fortschritte, wenn man nicht akzeptiert,
sich einer Situation auszusetzen, in der man verwundbar ist.

Erfolg braucht Entschlossenheit
Manchmal ist dann ein Cut des Alten hilfreich – im Sinne der Indianerweisheit:
„Wirf dein Herz über den Fluss
& springe nach!“
In diesen Abschnitten in der Artikel-Bibliothek können Sie sich zu diesem Thema noch vertiefen:

Von der Komfortzone des Vertrauten in die Komm-Vor-Zone des Erfolgs
heißt ein anderes Tool aus dem Buch „leistungsstark & lebensfroh“.
Als 2004 der schreckliche Tsunami u.a. Khao Lak in Thailand verwüstete hieß es, die Elefanten scheinen es vorgeahnt zu haben, denn sie haben sich losgerissen und sind in den höher gelegenen Urwald geflüchtet. Haben Sie sich auch gewundert, warum sie sich losreißen KONNTEN?
Elefanten können sich zwar nicht von der Fußfessel befreien sehr wohl aber die Kette aus der Verankerung reißen – die ist meist nicht besonders fest. Das braucht sie auch nicht zu sein, denn als Babys und Jungtiere haben die Elefanten schmerzlich erfahren, dass es nur Schmerzen verursacht und sie nicht die Kraft aufweisen sich zu befreien. Sie haben so resigniert, dass sie es ausgestattet mit der Kraft ausgewachsener Tiere gar nicht mehr versuchen.
Jorge Bucay hat darüber ein wunderbar lyrisch-berührendes – auch für Erwachsene empfehlenswertes – Kinderbuch „Wie der Elefant die Freiheit fand“ mit ansprechenden Zeichnungen von Gusti gestaltet.
Erlernte Hilfslosigkeit nennt die Psychologie dieses auch bei Menschen weit verbreitete Phänomen.

Monika Herbstrith-Lappe in ihrem Karriere-Interview:
„In 20 Jahren werde ich … immer noch 20+sein.
Die Aussage, ich bin älter als 20 bleibt wahr.
Damit verfüge ich über die Gestaltungsmöglichkeiten erwachsener Menschen.
Als Gegenpol zum artigen, kopfig-intellektuellem Kind
möchte ich als weise, lustvolle Alte mein Leben beenden,
die bis zuletzt die schönen Seiten des Lebens in freudvoller Dankbarkeit auskostet.“
Und tatsächlich, ganz vieles, was BISHER undenkbar war, ist JETZT möglich, wenn ich mich entscheide, das Wagnis des Neuen einzugehen.
Wandel der Kultur für eine Kultur des Wandels
Was braucht es, um die Innovationskraft zu stärken? Was sind die Erfolgsfaktoren für das Gelingen von Veränderungen? Wie können Führungskräfte einen Nährboden für Weiterentwicklung und gesundes Wachstum spannen?
Monika Herbstrith-Lappe hat dazu Michael Ghezzo, Geschäftsführer von Confare ein ausführliches Interview gegeben, das Sie hier nachlesen können: Artikel Kulturwandel
Die Spezialität von Monika Herbstrith-Lappe besteht darin anstößig zu sein. Sie nennt es auch scherzhaft „Kick-Ass-Consulting“: Mit in Humor verpackten und damit gut annehmbaren Denkanstößen schubst sie – Impuls = Schubs – Menschen aus ihren Denkspurrillen, erzeugt sie Reflexion und Nachdenklichkeiten und schafft damit die Voraussetzungen, das jenseits der Vertrauten und scheinbar Selbstverständlichem auch anderes möglich wird.
Als Mathematikerin ist sie darauf dressiert: Wenn es heißt, es gibt keine Lösung, schaut sie reflexartig nach, unter welchen Annahmen und Voraussetzungen dies gilt. Der nächste Schritt: Welche Annahmen kann man wie ändern, damit es Lösungen geben kann: Im Raum der natürlichen Zahlen kann man 7 von 5 nicht abziehen. Wenn man von den ganzen Zahlen ausgeht schon. In diesem erweiterten Zahlenraum kann man aber immer noch nicht 7 durch 5 teilen, wenn man die Bruchzahlen einführt, geht auch das usw.

Diese Kompetenz lebt sie als Denkhorizont-Dehnerin, die Perspektiven erschließt, damit zusätzliche Lösungen ermöglicht und das Handlungs-Repertoire erweitert, wie sie es als High Performance Coach beschreibt. Und in ihrer Liebe zum Wortspiel:
„Vielleicht wird vieles vielleichter.
Dann wird’s auch viel leichter.“
Womit sich der Bogen schließt:
heiter-souveränen Gelassenheit
für nachhaltig gesunden Erfolg

Als Management Consultant konzipiert, gestaltet und begleitet Monika Herbstrith-Lappe Veränderungsprozesse. Ihre Themenvielfalt und ihr Methodenreichtum sind dafür erfolgsfördernd.
Abschiede gestalten
Passend zur vorläufig letzten Ausgabe des Wirtschaftsblatts hat Kathrin Gulnerits ein Interview mit Monika Herbstrith-Lappe zu diesem Thema geführt, was hilfreich ist, wenn man sich nicht selbst entscheidet sondern entschieden wird: Zwangsweiser Neubeginn.
Hier finden Sie die ausführlichen Antworten des Interviews inkl. praktischer Tipps aus der Toolbox:
Artikel Abschiede gestalten
Krisen als Chance
Tatsächlich gibt es Erfahrungen in unserem Leben, die wir uns freiwillig nicht ausgesucht hätten. Doch auch Brüche gehören zu unserem Leben – und es liegt an uns, wie wir damit umgehen.
„Ganz besonders wertvolle Geschenke in unserem Leben
sind häufig als PRObleme verpackt“
heißt es dazu in der Toolbox des Buches „leistungsstark & lebensfroh“. Als Kern hat es das WIDEG-Prinzip von Viktor Frankl: Wofür Ist Das Eine Gelegenheit?
Mehr dazu: „Heiter-souveräne Leichtigkeit durch bestärkenden Auftrieb“
Antoine de Saint-Exupéry formuliert als Stoßgebet:
„Bewahre mich vor dem naiven Glauben,
es müsse im Leben alles glatt gehen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis,
dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.“
Vertiefend
In der Arikel-Bibliothek finden Sie viele Blog-Beiträge
z.B. in den Abschnitten

Beispielhafte Themen für Keynotes & Trainings
Wandel der Kultur für eine Kultur des Wandels:
Souveränität 2.0 als Brücke über Kluften
- Noch wichtiger als die Dinge richtig zu tun, ist es, die richtigen Dinge zu tun
- Mentale Orthopädie™: Aufrichtige Beziehungen zwischen Menschen mit Rückgrat
- In Souveränität 2.0 stimmig agieren:
einerseits authentisch & andererseits angemessen in Bezug auf die Situation - Krise als Chance – mehr als ein Schlagwort?
- Digitaler Wandel: Dynamik klug nutzen
- Wissenstransfer zwischen den Generationen statt digitaler Kluft
- Veränderungsbereitschaft fördern
- Wertschätzung für das Bestehende als Fundament für Innovation:
Bewährtes beibehalten & Neues weiterentwickeln - Aus den bisherigen Erfolgen Kraft, Zuversicht und Mut für das Wagnis des Neuen schöpfen
- Lernfreude wach halten: vom defizitorientierten zum stärkenorientierten Lernansatz
- Nährboden für Innovationskraft schaffen
- Sprache als Ausdruck der Kultur des Wandels mit geänderten Einstellungen
- Vorbildwirkung der Führungskräfte: Taten sagen mehr als Worte
Souverän agieren in einem Umfeld mit hohem Grad an Ungewissheit
- Wie die Motivation aufrecht erhalten, wenn sich kein Licht am Ende des Tunnels zeigt?
- Wie lässt sich das Unvorhersehbare managen?
- Kluger Umgang mit Ängsten & Widerständen?
- Alles wird immer kurzfristiger: wie die Stressfalle meiden
- Die einen brechen an Krisen, die anderen wachsen daran:
Worauf kommt es an? - Fels in der Brandung statt Hamster im Rad:
Die tragenden Säulen der Über-Lebens-Fähigkeit?
Beispielhafte andere Themenstellungen können sein:
-
Kluge Selbststeuerung in den Strömungen der Wirtschaft & Gesellschaft
-
Von der Komfortzone des Vertrauten in die Komm-Vor-Zone des Erfolgs:
Beschränkende Glaubenssätze in Erfahrungsschätze umpolen -
Vom ohnmächtigen Opfer zum/zur freudvollen Gestalter*in der Wirklichkeit
-
Souverän agieren auch in kritischen Situationen:
Raus aus Pattsituationen und den Fallen Stress & Frust, Selbstmitleid & Ohnmachtsgefühl -
Kluger Umgang mit Dynamik:
Segelboote können Rücken- und Gegenwinde zum Vorankommen nutzen -
Beherzt Entscheidungen treffen & gemeinsam getroffene Entscheidungen tragen
-
Gelingen von Veränderungen
-
Kraftvolle Ziele, damit Vorhaben von Erfolg gekrönt werden
-
Emotionales Immunsystem für Stressresistenz und Krisenfestigkeit stärken
-
Alles ist im Wandel – nur die Servicequalität soll stabil bleiben – wie kann das gehen?
-
Kraftquelle Sinn: Motivation aufrechterhalten in einem dynamischen Umfeld
-
Beherzt mein Leben gestalten – Unerfreuliches weniger zu Herzen nehmenAbschiede gestalten
Die Prinzipien für nachhaltig-gesunde Leistungsstärke auf Basis von Glück & Zufriedenheit, Spaß & Humor, Leichtigkeit & Gelassenheit können Sie auch im Buch „leistungsstark & lebensfroh“ nachlesen – inkl. der 50-teiligen Toolbox für nachhaltig-gesunde Leistungsstärke, heiter-souveräne Gelassenheit und empathische Lebensfreude!
„Monika Herbstrith-Lappe hat mich und mein Team durch ungewöhnliche Zeiten begleitet. Sie macht das mit viel Einfühlungsvermögen, viel Empathie, Humor und Fachwissen. An Monika schätze ich die Kombination von Persönlichkeit und Professionalität, „gespickt“ mit guter Rhetorik. Ihr Buch „leistungsstark & lebensfroh“ hat einen Ehrenplatz auf meinem Nachtkästchen. Ich empfehle sie als Coach, Moderatorin und Sprecherin uneingeschränkt und gerne.“
Mag. Brigitte Pawlitschek, Managing Directrice, results & relations GmbH – pr for technology, Vienna – Washington, Senatorin im Senat der Wirtschaft, Austria![]()

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