In einer Langzeitstudie wurde untersucht, ob Menschen die plötzlichen Reichtum z.B. durch Erbschaft, Spekulation oder Lotteriegewinn nachhaltig glücklicher sind. Jene, die sich um ihr Geld Materielles gekauft haben, waren es nicht. Sie sind in der hedonistischen Tretmühle gelandet.
Siehe auch Blogbeitrag Glück & Freude mehren

Wer sich mit dem Geld gemeinsames Erleben ermöglicht, hat nachhaltig in der Währungseinheit Lebensglück veranlagt. Denn immer wieder kann man die beglückenden Erinnerungen abrufen.

2 Jahre nach dem plötzlichen Reichtum waren jene am glücklichsten, die um das Geld etwas Soziales gefördert haben. Mit Stolz blicken sie auf die von ihnen ermöglichten sozialen Einrichtungen – wie z.B. ein landwirtschaftliches Projekt in Afrika, eine Initiative für Kleinunternehmer*innen in Indien oder eine Schule in Nepal.

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Wir sind für die Gemeinschaft geschaffen

Evolutionspsycholog*innen gehen davon aus, dass wir Menschen uns gegenüber allen anderen Arten von Homos durchgesetzt haben, weil wir Sinn- & Wertegemeinschaften bilden können. In unserer natürlichen Wesensart sind wir zu tiefst soziale Wesen. Es ist ein tiefes Grundbedürfnis einen willkommenen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Menschen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren, leben noch diese uns zu tiefst angeborene Motiviation, die leider bei vielen verschüttet ist.

Kinder sind von Haus aus hilfsbereit

Bei kleinen Kindern können wir noch erleben, wie wichtig es ihnen ist, auch etwas beitragen zu können. Allerdings ist „Belohnen das neue Bestrafen“. Äußere Anreize machen die innere Motivation kaputt. Mehr dazu hier.

Anderen Freude zu machen ist auch gesund

Am Beginn einer Studie zur Positiven Psychologie wurde bei Menschen das Blutbild gemacht. Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen geteilt. Die erste Gruppe lebte wie gewohnt weiter. Man soll es nicht glauben; wenn man nichts ändert, ändert sich auch nichts. Im Mittel blieb ihr Blutbild gleich.

Die zweite Gruppe kultivierte 4 Wochen lang ein Dankbarkeitsritual: jeden Abend 3 Dinge, für die man dankbar ist. Dafür gilt:

„Was wären die großen Freuden ohne die kleinen“.

Siehe auch Blogbeitrag: „Zum Glück geboren – und Glück gibt es auch im 2. Bildungsweg“

Das Blutbild der Versuchspersonen der zweiten Gruppe hat sich hoch signifikant verbessert. So war im Schnitt der Entzündungsmarker, der ein Indikator für innere sogenannte stille Entzündungen ist, um ein Drittel niedriger.

Die dritte Gruppe praktizierte die Pfadfinder*innen-Tradition: Jeden Tag eine gute Tat. Nach 4 Wochen hatte sich ihr Blutbild genauso signifikant verändert wie das derer der zweiten Gruppen. Allerdings nach weiteren 4 Wochen wurde noch einmal gemessen. Die nachhaltige gesundheitsfördernde Wirkung war bei den Menschen der dritten Gruppe noch ausgeprägter als das der zweiten.

Nettigkeitsketten in Umlauf bringen

Die Bestsellerautorin Karen Salmansohn bringt das alte philosophische Prinzip, dass man andere so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte auf den Punkt:

„Be the reason that someone believes in the goodness of people“

Vera Birkenbihl propagiert Nettigkeitsketten: Jemand etwas Gutes tun und den/die Beschenkte*n bitten, etwas Freudvolles oder Hilfreiches an wieder andere weiterzugeben, die dann ihrererseits wieder jemandem Freude bereiten …

In diesem Sinne appellierte auch Friedrich Nietzsche:

„Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist beim Erwachen daran zu denken,
ob man nicht wenigstens einem Menschen an diesem Tage eine Freude machen könnte. “

Neuerscheinung: Konsument-Ratgeber „Richtig schenken“

Im Gegensatz zu den kleinen Freuden geht es im 31. Buch meines Mannes Manfred Lappe um die großen Geschenke.

„Richtig schenken
Klug entscheiden & schlau abwickeln“

Der Klappentext:

Ob als Starthilfe für Kinder und Enkel, aus Umsicht zur Vermeidung von Erbstreitigkeiten, als Spende für wohltätige Zwecke oder schlicht aus dem Bedürfnis heraus, jemandem eine Freude zu bereiten: Motive, kleinere oder größere Vermögenswerte zu verschenken, gibt es viele.

Dieses Buch begleitet Sie in Ihren Überlegungen. Insbesondere bei größeren Werten, etwa Immobilien oder Liegenschaften, sind folgenschwere Entscheidungen zu treffen und juristische Kenntnisse nötig.

Lernen Sie anhand von typischen Fällen aus der Praxis die Grundlagen und Alternativen bei Schenkungen kennen.

Viele Hinweise, Tipps und hilfreiche Musterverträge rüsten Sie für eine gute Entscheidung und schlaue Abwicklung Ihres Vorhabens.

Wenn es darum geht, den Fortbestand eines Unternehmens zu sichern oder einen landwirtschaftlichen Betrieb zu übergeben, wird es erst so richtig kompliziert.

Mit dem Wissen aus diesem Buch sind Sie jedenfalls auch für Gespräche mit Ihrem Rechtsanwalt oder Notar gewappnet.

Das Buch kostet € 19,90
zu beziehen über den Verlag Konsument oder im Buchhandel
Auf dieser Seite können Sie auch ein Probekapitel sowie – ein besonderes Service – Musterbriefe & Checklisten downloaden.

Monika Herbstrith-Lappe

Über: Monika Herbstrith-Lappe

Geschäftsführende Unternehmerin von Impuls & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH, High Performance Coach, Keynote Speaker, Top Trainerin, Certified Management Consultant, Autorin von Büchern und Fachartikeln