
Coaching bedeutet für mich Menschen darin zu unterstützen, klarer zu erkennen, was bereits in ihnen angelegt ist. Bei Operationen im wörtlichen wie im übertragenen Sinn ist die Außensicht sehr wertvoll. Professionelle Methoden eröffnen dabei genau jene Perspektiven, die im eigenen Gedankenkarussell oft verborgen bleiben.
In komplexen Zeiten wird Orientierung zur Schlüsselkompetenz. Coaching schafft Räume für Reflexion, Denkbeweglichkeit und klare Entscheidungen, gerade für Menschen die Verantwortung für sich & andere ernst nehmen.
Der Unterschied zu „normalen“ Gesprächspartner*innen liegt im professionellen Methoden-Repertoire. Coaching strukturiert Denkprozesse, eröffnet neue Perspektiven und hilft dabei, Klarheit zu gewinnen.
Hochleistung braucht Orientierung
Je komplexer unsere Welt wird, desto wichtiger wird Orientierung. Gerade Menschen mit hoher Verantwortung erleben täglich, wie viele Entscheidungen gleichzeitig bedacht werden wollen. Führungskräfte, Unternehmer*innen, Expert*innen oder Projektverantwortliche stehen oft unter enormem Erwartungsdruck. Nach außen wirken sie souverän. Innerlich bewegen sie sich jedoch nicht selten durch ein dichtes Geflecht aus Gedanken, Optionen und Konsequenzen.
Genau hier verstehe ich Coaching als besonderen MehrWert.
Nicht als Reparaturbetrieb. Nicht als Anleitung für Unsichere. Sondern als professionellen Resonanzraum für Menschen, die viel bewegen wollen und deshalb bewusst reflektieren möchten.
Denn Profis stehen hochprofessionelle Coaches zu.
Die Situationen, in denen Coaching eine lohnende Investition ist, sind mannigfaltig. Als Einzelperson und/oder auch als Team.
Klarheit entsteht oft erst im Sprechen
Besonders hilfreich ist Coaching dort, wo viel auf dem Spiel steht: vor schwierigen Gesprächen, wichtigen Entscheidungen, Konflikten, Veränderungsprozessen oder beruflichen Weichenstellungen.
Oft geht es dabei gar nicht darum, dass Menschen „nicht weiterwissen“. Viel häufiger erlebe ich, dass zu viele Gedanken gleichzeitig wirken. Möglichkeiten überlagern sich. Emotionen, Erwartungen und Verantwortungen ziehen an unterschiedlichen inneren Strömungen.
Dann hilft ein professioneller Spiegel, um sichtbar zu machen, was in Wirklichkeit schon im Inneren schlummert.
In diesem Zusammenhang liebe ich den Gedanken von Heinrich von Kleist über die „allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“. Pointiert zusammengefasst:
„Woher soll ich wissen, was ich denke,
bevor ich höre, was ich sage.“
Das ist keine Einladung zum gedankenlosen Sprechen, sondern es verdeutlicht, dass die Worte seriell nacheinander den Mund verlassen, während man das Gefühl hat, hunderte Gedanken gleichzeitig zu denken.
Genau das erlebe ich im Coaching immer wieder: Während Menschen sprechen, entsteht plötzlich Klarheit. Zusammenhänge werden sichtbar. Entscheidungen gewinnen Kontur. Gedanken ordnen sich wie ein zuvor aufgewühltes Meer, das langsam wieder Tiefe erkennen lässt.
Häufig zitiere ich in meinen Coachings auch:
„Ich leben die Antworten meiner Suche.“
Häufig haben Coachees innerlich schon eine Präferenz entwickelt oder sogar eine Entscheidung getroffen. Im Coaching fassen sie dann den Mut, sich das bewusst zu machen.
Coaching ist mehr als ein gutes Gespräch
Natürlich können Gespräche mit Freund*innen, Kolleg*innen oder vertrauten Menschen sehr wertvoll sein. Professionelles Coaching unterscheidet sich jedoch wesentlich dadurch, dass Coaches über ein fundiertes Methoden-Repertoire verfügen. Genau darin liegt oft der entscheidende Unterschied. Professionelle Coaches arbeiten nicht nur intuitiv, sondern methodisch reflektiert. Sie erkennen Denk- und Kommunikationsmuster, machen Dynamiken sichtbar und eröffnen neue Perspektiven. Sie stellen Fragen, die Orientierung ermöglichen. Sie helfen dabei, Gedanken zu strukturieren, Prioritäten zu klären und innere Blockaden aufzulösen.
Coaching bedeutet deshalb weit mehr als „darüber reden“. Es ist ein professionell gestalteter Denkraum.
Als MöglichMacherin nutze ich dabei meine langjährigen und vielseitigen Erfahrungsschätze. Einerseits inspiriere ich Menschen, erstaunliche Möglichkeiten zu entdecken. Andererseits bestärke ich sie darin, daraus das Bestmögliche zu machen. Denn oft sehen wir mitten im Sturm nur die nächste Welle und übersehen dabei das ganze Meer der Möglichkeiten. Ich bin gleichermaßen als Taucherin wie auch als Mathematikerin zu tiefst davon überzeugt:
Es gibt immer mehr Möglichkeiten
als wir oberflächlich sehen.
Ein besonders wichtiger Schwerpunkt meiner Coachingarbeit ist das Bewusstmachen von Stärken. Viele Menschen sind erstaunlich gut darin, ihre Schwächen wahrzunehmen und gleichzeitig blind für ihre besonderen Fähigkeiten.
Dabei gilt für mich:
Stärken stärken stärkt.
Wer die eigenen Talente, Erfahrungen und Potenziale klarer erkennt, gewinnt nicht nur an Wirksamkeit, sondern auch an Selbstbewusstsein. Genau daraus entstehen oft neue Handlungsmöglichkeiten, mutigere Entscheidungen und mehr innere Stabilität.
Coaching bietet deshalb auch Orientierung bei einer entscheidenden Frage:
Wo bin ich mit meinen Stärken richtig? Denn ein deutsches Sprichwort besagt:
„Wo deine Gaben lieben, sollen auch deine Aufgaben sein.“
Nicht jede Umgebung ermöglicht es Menschen, ihre Fähigkeiten wirklich zu entfalten. Manchmal liegt die Lösung nicht darin, sich selbst ständig zu optimieren, sondern den passenden Wirkungsraum zu finden. Eine wesentliche Voraussetzung für beglückende Flow-Erlebnisse
Hochleistung braucht Flow
Meine Coachingausbildung absolvierte ich bereits von 1996 bis 1998 bei Prof. Uwe Grau, Universität Kiel. Er coachte die deutsche Rudernationalmannschaft zu Gold. Diese Erfahrung prägte mein Coachingverständnis nachhaltig.
Denn Spitzensport zeigt sehr deutlich:
Hochleistung entsteht nicht durch permanente Härte. Nachhaltige Spitzenleistung braucht Fokus, mentale Beweglichkeit, Vertrauen und Flow, die Meisterschaft der Leichtigkeit. Leichtigkeit ist keineswegs oberflächlich. Sie ist oft das Ergebnis hoher Kompetenz.
Darüber habe ich meine neurowissenschaftliche Masterarbeit geschrieben, die als Buch mit dem Titel „Aufblühen statt Ausglühen – raus aus dem Stress & rein in den Flow“ erschienen ist. Darin beschreibe ich, warum echte Wirksamkeit selten aus Verkrampfung entsteht. Menschen entfalten ihr volles Potenzial meist dann, wenn Klarheit, Sinn, Motivation und innere Beweglichkeit zusammenspielen.
Im Coaching kann man das Paradoxon von Flow auflösen:
Wenn man gut sein will,
darf man nicht gut sein wollen.
Denn das Wollen erzeugt Druck, der für das Gutsein kontraproduktiv ist.
Coaching erschließt das Meer der Möglichkeiten
In meinen Coachings, Vorträgen und Keynotes verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse, Perspektivenvielfalt und inspirierende Möglichkeitsräume. Als begeisterte Extrem-Taucherin fasziniert mich besonders, wie vielfältig ausgeklügelte Ökosysteme mit wundervollen Symbiosen funktionieren: durch Unterschiedlichkeit, Zusammenspiel und gegenseitige Bestärkung. Genau daraus entsteht oft Innovation.
Ich möchte Menschen nicht nur Lösungen zeigen, sondern ihnen ein „Meer der Möglichkeiten“ erschließen. Eine Einladung zum Perspektivenwechsel für mehr Möglichkeiten und damit mehr Erfolgs-Chancen. Ein „Mehr der Zuversicht“.
Gerade in anspruchsvollen Zeiten brauchen Menschen nicht noch mehr Druck. Sondern mehr Klarheit, Zuversicht und innere Beweglichkeit.
Vom Strömungstauchen habe ich gelernt:
Je stärker die Strömungen,
desto wichtiger ist kluge Selbststeuerung.
Self-Leadership ist in unserem dynamischen Umfeld wichtigen denn je. Das gelingt umso besser, wenn man sich auf Sparring-Partner*innen in Schlüsselpassagen anvertrauen kann.
Bildnachweis: ChatGPT
Über: Monika Herbstrith-Lappe
Geschäftsführende Unternehmerin von Impuls & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH, High Performance Coach, Keynote Speaker, Top Trainerin, Certified Management Consultant, Autorin von Büchern und Fachartikeln
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