Ich glaube an unser lernfreudiges Hirn. Tatsächlich ist die Plastizität, d.h. die Lernfähigkeit unseres Gehirns eine der wichtigsten Erkenntnisse der Neurowissenschaft.

Deshalb studiere ich jetzt Neurowissenschaft an der Akademie für Neurosience in Köln. Ich möchte das viele Wissen, das ich mir im Laufe der Zeit über die Wirkungsweise unseres Hirns zusammengetragen habe, gesamthaft fundieren und auf den neuesten Forschungsstand bringen.

„In freudvoller Leichtigkeit mehr bewirken:
Flow aus neurowissenschaftlicher Sicht“

ist das Thema meiner Masterthesis, die auch als Buch veröffentlicht werden soll.
Leichtigkeit bei der Bewältigung von Herausforderungen & Leichtigkeit in der Kommunikation.

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Mit Geschichten Gleichklang erzeugen

Die modernen Forschungsmethoden bringen etwas Licht in die komplexeste Struktur – zumindest auf unserer Erde -, die immer noch voller Rätsel ist: unser Gehirn. Humoboldt hat gemeint:

„Die größte Entdeckung der Menschheit ist die Entdeckung des Nichtwissens.“

Zur Zeit werfen die Neurowissenschaften mindestens so viele Fragen auf, wie sie Antworten liefern. Und sie widerlegen einen erheblilchen Teil des vermeintlichen Wissens des letzten Jahrtausends. Zusammenfassend kann man sagen, alles ist wesentlich komplexer als man bisher angenommen hat. Insbesondere auch unsere Kommunikation und unser Sprachverständnis. Es sind nicht – wie man bisher glaubte – zwei hauptsächliche Areale, die für unser Sprachverständnis zuständig sind. Vielmehr ist praktisch das gesamte Hirn mit komplexen Aktivitätsmustern beteiligt.

Mit bildgebender Hirnforschung kann man sichtbar machen, wie es gelingt, dass die Zuhörenden den Worten der Redner*innen folgen:

Bilder & Metaphern, erzählte Erinnerungen & andere Geschichten bewirken am meisten Hirnsynchronizität:
die Hirnströme der Zuhörenden sind in Gleichklang.
Die Menschen sind im wahrsten Sinn des Wortes gedanklich mit ähnlicher Wellenlänge unterwegs.

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Mit Geschichten Gemeinschafts-SINN fördern

Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, das Überleben des Rudels zu sichern. Gemeinschaft ist lebenswichtig. Und diese wird durch gemeinsame Erzählungen gefördert. Es ist kein Zufall, dass der Begriff Geschichte beide Bedeutungen hat: einerseits die Erzählung & andererseits die Historie: beides schweißt zusammen, weil es die Vertrautheit fördert. Die Gleichnisse in der Bibel oder der buddhistischen Tradition sind tragende Säulen von Gesellschaft & Kultur. Von der Zeichensprache der Ägypter, die blumigen Geschichten in der chinesischen Tradition oder die griechischen Mythologie bis zu den Gründungsmythen von Unternehmen & der Lebensgeschichten erfolgreicher Unternehmer*innen in der Business-Welt werden Narrative genutzt, um Sinngemeinschaften zu fördern.

„Geschichten zu erzählen ist ein Grundbedürfnis aller Völker der Welt“
Prof. Rosee Riggs, Max Reinhardt Seminar

Forschungsstudien belegen eindeutig: Es braucht gemeinsame Narrative, um Menschen mit Botschaften zu erreichen. Wenn dies nicht gelingt entstehen die unterschiedlichen sozialen Blasen mit höchst unterschiedlichen Wahrnehmungen ihrer Wirklichkeit.

Wie sehr unsere impliziten Annahmen unser Sprachverständnis beeinflussen, formuliert Ludwig Wittgenstein bildhaft:

„Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf unsrer Nase,
und was wir ansehen, sehen wir durch sie.
Wir kommen gar nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen.“

Tatsächlich sind für unser Sprachverständnis auch jene Hirnregionen sehr aktiv, die für unser soziales Denken & unsere Moral, unsere Werte & unser Gewissen verantwortlich sind.

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Mit WortWitz den Denkhorizont dehnen

Augenöffnende Geschichten vermögen wachzurütteln. Um im Bild von Wittgenstein zu bleiben: sie lassen uns den Druck unserer Brille auf der Nase spüren. Dann werden wir uns ihrer bewusst. Das ist gut so. Denn ebenfalls ein berühmtes Zitat von Wittgenstein:

„Die Grenze unserer Sprache ist die Grenze unserer Welt.“

Die Sapir-Whorf-Hypothese besagt, dass Sprache unser Denken prägt. Tatsächlich ist es so, dass wir zumindest zum überwiegenden Teil mittels Begriffen denken. Noam Chomsky, einer der berühmtesten und prägendsten Linguisten stellt sogar die These auf, dass unsere Sprache gar nicht primär der Kommunikation, sondern unserem Denken dient. Unser Alphabet hat 26 Buchstaben. Unsere Grammatik eine relativ geringe Anzahl von Regeln. Und damit lassen sich unvorstellbar viele unterschiedliche Konzepte formulieren. Er hält daher unsere Sprachfähigkeit für die Quelle unserer Kreativität.

Umgekehrt verraten unsere sprachlichen Konstrukte unseren Denkrahmen. Wir sprechen z.B. in Österreich in größter Selbstverständlichkeit von „Unselbständig Erwerbstätigen“. Darin manifestiert sich sprachlich, was Kaiser Franz Josef gefordert hat: „Ich brauche keine Beamten, die mitdenken. sondern Beamte, die die Befehle ausführen.“ Das steht im krassen Widerspruch dazu, dass wir in unserer komplexen Welt natürlich selbstständiges Denken brauchen, was die Voraussetzung für Eigenverantwortung & -initiative ist. Und ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, welch passiver Begriff „Vorgesetzter“ ist?

Das Zauberwort „Hokuspokus“ ist eine Verballhornung der lateinischen Formel zur Wandlung in der christlichen Messe: „Hoc est (enim) corpus meum“. Nehmen Sie das wörtllich: Sie können mit veränderten sprachlichen Begriffen tatsächlich auch eine Veränderung der Einstellung & Haltung, des Denkens & Empfindens bewirken.

So habe ich z.B. schon mehrere Unternehmen dazu inspiriert, dass sie ihre Mitarbeiter*inenn jetzt ihre MitDENKER*INNEN, MitWIRKENDEN oder MitGESTALTER*INNEN nennen. die von FührungsKRÄFTEN Orientierung bekommen, tatkräftig unterstützt und so zielstrebig geführt werden.

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Mit Worten Handeln bewirken

Ein italienisches Sprichwort besagt:

„Zwischen Reden und Tun liegt das Meer.“

Daher liegt mir besonders am Herzen:

„Mein Möglichkeits-Meer verbindet die Wirkung der Worte mit der Freude am Schaffen“

Unsere Sprache hat einen hohen Handlungsbezug. Die motorischen Zentren im Hirn sind in unser Sprachverständnis auch maßgeblich eingebunden. In den deutschen Bezeichnungen „Begriff“ & „Begreifen“ ist die enge Verbundheit unserer kognitiven Fähigkeiten mit dem Haptischen erkennbar.

Auch unsere Kommunikation ist ein Ergebnis der Evolution: Das ursprüngliche Kraulen der Affen, um ihre Rudelzusammengehörigkeit zu stärken, hat sich allmählich schon bei diesen in eine stärker symbolhafte Gestenkommunikation weiterentwickelt. Mit dem aufrechten Gang unserer Vorfahren konnte sich die Gestik verfeinern. Später hat sich die Mimik & Augensprache als vorteilhafter erwiesen. Durch die allmähliche Senkung des Kehlkopfs konnte sich rudimentäre Begleitlaute der Mimik & Gestik zur Sprachfähigkeit der Menschen weiterentwickeln. Damit können wir auch ohne Sichtkontakt kommunizieren.

Tatsächlich ist die Verkörperung unseres Denkens & Sprechens – das sogenannte Embodiment – eine ganz zentrale Säule in der aktuellen Hirnforschung.

Geschichten leben von HANDLUNGEN. Die Protagonist*innen verfolgen ein Ziel. Um dieses zu erreichen müssen sie in die Gänge kommen & entschlossen handeln. Geschichtenerzähler*innen nehmen ihr Publikum in diesem Zielstreben mit.

Storytelling bringtMenschen in Bewegung.

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Mit Geschichten komplexe Inhalte vermitteln

Unser Hirn denkt und erinnert in Handlungssträngen. Das narrative Gedächtnis ist so viel mächtiger als das analytische. Storytelling ist die natürliche Form des Lernens und der Wissensvermittlung. Genau darin besteht die Macht von Storytelling:

Geschichten erzeugen Kopfkino.

Dadurch fördern sie das Einfühlen in andere Menschen und damit das gegenseitige Verständnis.

In unserer rationalitätsgläubigen Welt ist bei vielen diese Kompetenz des Geschichtenerzählens allerdings verschüttet.

Ich selbst habe theoretische Physik studiert. Dort sind die Erkenntnisse aus den mathematischen Ableitungen so komplex, dass die führenden Physiker*innen auf beispielhafte Geschichten von Zügen & Rolltreppen, Zwillingen & Katzen zurück gegriffen haben.

Aus dieser Tradition kommend nutze ich Geschichten als Verpackung meiner fundierten Inhalte seit Beginn meiner Vortrags- & Trainings-Tätigkeit vor knapp 40 Jahren: als 22 Jahre alte Frau habe ich statistische Methoden der Qualitätssicherung in merk-würdige Geschichten verpackt, später Geschichten genutzt, um die Anforderungen der Qualitätsmanagementnormen & der Methoden des Prozessmanagements zu veranschaulichen, jetzt nutze ich inspirierende Stories, um gesunde Leistungsstärke in guten & in stürmischen Zeiten zu fördern. Sie sind so einprägsam, dass sie sogar noch in Krisen wirken, um bei sinkendem Schiff kühlen Kopf zu wahren.

Ich bin davon überzeugt:

„Es gibt keine trocken-langweiligen Themen.
Es gibt nur trocken-langweilige Vortragende.“

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Inszenieren Sie Ihre Botschaften

Im Jahr 2013 habe ich begonnen Interviews mit Regisseur*innen zu führen, wie sie vorgehen, um Themen zu inszenieren & Botschaften zu vermitteln.
Siehe auch „Theater-Impulse“.

In regem & sehr inspirierenden Austausch mit Theaterschaffenden habe ich die mir intuitiv angeeigneten Kompetenzen des Storytellings in der Wissensvermittlung methodisch verfeinert.

In der Zwischenzeit habe ich auch noch die Masterclass Vortragsdramaturgie bei Peter Lüder absolviert, ein höchst erfolgreichen Regisseur & Schauspieler an den führenden deutschsprachigen Theaterhäusern, selbst Keynote Speaker & Excellence Coach for Speaker.

Das Ergebnis seiner Analyse erfolgreicher Reden, die sich persönlicher Geschichten bedienen:

  1. Der/die Redner*in ist glaubwürdig, denn er/sie hat erlebt, wovon er/sie spricht.
  2. Er/sie ist persönlich, so werden auch die Zuhörer*innen persönlich und setzen sich mit dem Gesagten auseinander.
  3. Er/sie schafft Assoziationen, da Menschen bei persönlichen Erlebnissen, die ihnen berichtet werden, an eigene Erlebnisse denken, die diesen ähneln.
  4. Seine/ihre Sprache ist konkret und bildhaft. Er/sie wechselt souverän zwischen fachlich fundierter Sprache und umgangssprachlichen, einfach verständlich Formulierungen.

Ich teile meine langjährigen Erfahrungen & Erkenntnisse in Form von

  • Einzel-Coachings vor Präsentationen & Auftritten

  • Im Training „Storytelling“

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Storytelling: Mit Geschichten
mitreißend präsentieren
gewinnend argumentieren
einprägsam erläutern

Erfahren & erleben Sie in diesem eineinhalb-tägigen Training:

  • Warum & wofür Geschichten?

  • Präsentieren mit nachhaltig-freudigem Eindruck

  • Mit Geschichten geistreich-witzig argumentieren & überzeugen

  • Veranschaulichung & Versinnlichung in der Wissensvermittlung

„Merk-würdige Geschichten dienen als Spiegel der Erkenntnis,
verrücken Standpunkte, erschließen neue Sichtweisen
& bewirken nachhaltige Veränderungen.“

Mit der Macht trefflicher Geschichten können Sie:

  • Auch „trockene“ Materie in Geschichten verpacken.
  • In pfiffiger Weise sperrige Sachverhalte versinnlichen und damit begreifbar machen.
  • Durchaus komplexen Zusammenhänge durch griffige Eselsbrücken nachhaltig-einprägsam vermitteln.
  • Die Spannungs- und damit Aufmerksamkeitskurve mittels Emotionen & Humor hoch halten.

Dadurch erzielen Sie bei Ihren Zuhörer*innen:

  • Sie munter & bei Laune zu halten
  • Neugierde & Interesse zu wecken
  • Die Lernfreude & damit Leistungsfähigkeit zu steigern
  • Erfolgserlebnisse als anspornende Kraftquelle zu nutzen
  • Durch Perspektivenwechsel neue Sichtweisen zu erschließen

Und Sie selbst gewinnen:

  • Vertrauen, Akzeptanz & Sympathie
  • Standfestigkeit & Durchsetzungskraft
  • Erfolg durch Erreichen Ihrer Ziele
  • Beruflichen Spaß & Lebensfreude

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Anmeldung

Gönnen Sie sich einen gemütlichen Ausklang des Trainings mit einem Aufenthalt im Wohlfühl-Hotel Retter in der kraftspendenden Naturandschaft des Pöllauberges. So können Sie noch wirkungsvoller & anhaltender

  • das Erlebte genüsslich reflektieren & sinnlich ankern
  • die Erkenntnisse noch intensiver verinnerlichen
  • ihren Ideen nachhängen & sie kreativ weiterspinnen
  • ihre Vorhaben auf den Weg bringen
Monika Herbstrith-Lappe

Über: Monika Herbstrith-Lappe

Geschäftsführende Unternehmerin von Impuls & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH, High Performance Coach, Keynote Speaker, Top Trainerin, Certified Management Consultant, Autorin von Büchern und Fachartikeln