Im heurigen Jahr waren wir sehr oft gefordert, uns das Akronym WIDEG von Andreas Ackermann in Erinnerung zu rufen:

WOFÜR IST DAS EINE GELEGENHEIT?

Die Situation ist wie sie ist. Die entscheidende Frage ist, wie wir damit umgehen und was wir daraus machen.

Bodenständig formuliere ich auch: Shit happens. Heuer besonders intensiv.
UND: Pferdemist gibt Rosendünger. Das ist der Kern der positiven Psychologie.
Pferdemist rosa anzumalen oder durch die rosarote Brille zu betrachten, ist NICHT positive Psychologie sondern kontraproduktive Realitätsverweigerung.

Übrigens: Pferdemist muss zunächst auf dem Misthaufen Säure abbauen bevor man ihn als Dünger nutzen kann.

Wie werde ich in einiger Zeit auf diese Episode oder Periode blicken?

hilft im vorausschauenden Rückblick zu erkennen, dass selbst massive Krisen ihre Vorzüge haben.

Siehe auch mein Blogbeitrag: „Meine Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie“

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Dankbarkeit macht glücklich & gesund

David Steindl Rast lebt & vermittelt sein Konzept Glück auf Basis von Dankbarkeit:

„Nicht Glück macht uns dankbar,
sondern Dankbarkeit macht uns glücklich.“

Und die Forschungsergebnisse von Barbara Fredrickson belegen, wie schulmedizinisch nachweislich Dankbarkeit auch gesundheitsfördernd ist. In einer Studie haben Menschen vier Wochen lang täglich sich drei Dinge in Erinnerung gerufen, für die sie dankbar sind. Im Gegensatz zu einer Vergleichsgruppe, die das nicht praktizierte, haben sich ihre Blutwerte hoch signifikant wesentlich verbessert.

In diesem Sinne habe auch ich Gründe dankbar zu sein, was mir die Corona-Krise – bei all ihren für mich SEHR schmerzhaften Beschränkungen – an Wertvollem ermöglicht hat:

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Dankbar für die Früchte meiner Arbeit

Finanziell habe ich eines der schlechtesten Ergebnisse meiner 36-jährigen Geschichte als Unternehmerin eingefahren. So viel Stornos …
Ideell bin ich zu tiefst dankbar für zahlreiche mich bestärkende Rückmeldungen begeisterter Kund*innen – speziell auch zu den Online-Vorträgen & -Trainings, wo ich kaum Rückmeldung durch Mimik & in Pausengesprächen bekomme.

Wenn ich in diesem für mich wie viele andere sehr fordernden Jahr ein Motivations-Tief a la „Warum tue ich mir das an?“ überwinden wollte, habe mir diese Kund*innen-Stimmen die Kraft gegeben mich wieder aufzurichten. Meine Favoriten:

  • „Dein Online-Vortrag war ein Wahnsinn, so viel gelebte Lebendigkeit und das Einfach-Tun dessen, worüber du inhaltlich referierst. Vielen herzlichen Dank dafür, für die Unterlagen und all die weiterführenden Inputs zum Schmökern und Nachdenken, Aufgreifen und ins-Leben-Holen!“
    MMag. Kathrin Kienel-Mayer, MSc., www.kienel-mayer.at
  • „Obwohl in Online-Formaten viel von der Präsenz und der Atmosphäre verloren geht, schaffst du es trotzdem, liebe Monika, so viel über den „Äther“ zu transportieren, dass es dein Publikum trotz Distanz und Bildschirm mitreißt und abheben lässt – mit tiefen Atemzügen schwebend! Super! Danke!!!!“
    Dr. Eszter Dorner-Brader, Generalsekretärin von Club Alpha, www.alphafrauen.o 
  • „Ein dickes Dankeschön an Dich für Deine erfrischend andere Art der Wissens- und Methodenvermittlung bei unserem Online-Training. Besonders gut hat mir dabei Deine Begeisterung für das Thema gefallen… da fiel mir ein Zitat ein: „Nur wer für eine Sache brennt, kann auch bei anderen ein Feuer entfachen!“ – das trifft auf Dich 100%ig zu!“
    Director IFA, International Finance & Administration – Group Treasury, eines internationalen Konzerns
  • „Vielen Dank nochmal von meiner Seite für den wirklich MERK-würdigen Workshop. Zwei spannende und energiegeladene Vormittage. Ein Riesenkompliment! Du hast die Onlinebühne hervorragend genutzt um die Inhalte zu übermitteln. Deine positive Energie und deine Art Inhalte zu vermitteln werden mir in Erinnerung bleiben“
    Managerin in einem Unternehmen des Öffentlichen Dienstes
  • „Du Lebenskraft-sprühende, Freude-verteilende, Lachen-fördernde, frei-denkende-und-dies-teilende Frau – es war ein wie immer beeindruckender Online-Vortrag von dir, der gut erinnert hat, was wirklich wichtig ist im LEBEN!“
    „DANKE für den Gute-Laune-Booster und die vielen Erinnerungen an wirklich Wertvolles!“
    „1000 Dank für diesen bereichernden Abend! Ich werde heute sehr dankbar schlafen gehen.“
    Soroptimistinnen Club Mödling
  • „Vielen Dank für die umfangreichen Unterlagen & Hilfsmittel. Danke für deine vielen Anregungen, Mir raucht noch immer der Kopf, aber es gibt ja ausführlich Zeit über alles nachzudenken. Besonders gut hat mir gefallen, dass du so viele Beispiele und gut anschauliche (Wort-)Bilder & Formulierungen zu den einzelnen Themen gemacht hast. Da ist sehr vieles für mich dabei gewesen.“
    Manager im Öffentlichen Dienst, Teilnehmer eines 2 ½ tägigen Online-Trainings

Ich lade auch Sie ein, sich Ihre Erfolge bewusst zu machen. Dabei gilt der Grundsatz, den eine österreichische Bank als Werbeslogan hatte:

„Was wären den großen Erfolge ohne die kleinen“

Krankmachend ist, sich selbst die Latte zu hoch zu legen, wie sie unter den realen Umständen nicht zu erreichen ist. Ich neige dazu, mir selbst vorzuwerfen, was ich alles NICHT geschafft habe. Dann entscheide ich mich bewusst für den Perspektivenwechel:

„Ich habe das mir unter den gegebenen Rahmenbedingungen Bestmögliche gegeben“

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Diese beiden Aspekte WIDEG & Dankbarkeit haben mich bewogen Ihnen heuer diese Geschichte zu schenken:

Der dankbare Berater

Es war einmal ein König. Dieser König hatte einen Berater, der durch seine Dankbarkeit den König manchmal nervte.

Eines Tages zerkleinerte der König gerade mit einem riesigen Messer eine Kokosnuss, als neben ihm unerwartet ein Vogel aufflog. Der König erschreckte sich und hackte sich dabei mit dem Messer einen Zeh ab. Der König schrie vor Schmerz und Wut auf und humpelte zu seinem Berater, um ihm das Unglück zu zeigen. „Das ist wunderbar!“ rief der Berater. „Wie bitte?“ fragte der König vollkommen verdutzt. „Na, ich sage, dass dieses Unglück ein Segen ist. Verlasst Euch auf mich, denn es wird sich zeigen, dass dieser Unfall sein Gutes hatte.“

Dem König reichte es nun. Er ließ den Berater in einen trockenen Brunnen werfen und entschied, zurück zum Schloss zu gehen. Auf dem Weg dorthin überfiel ihn aber eine Bande von Kopfjägern, die auf der Suche nach einem Menschenopfer für ihren Gott waren. Als die Kopfjäger sahen, dass dem König ein Zeh fehlte, sprachen sie: „Nein, dich können wir als Opfer nicht gebrauchen. Unser Gott akzeptiert nur vollständig unversehrte Körper.“ und man ließ den König laufen.

Der König war überglücklich. Bis ihm plötzlich einfiel, dass er ja seinem Berater Unrecht getan hatte. Er lief zurück und ließ den Berater aus dem Brunnen holen. „Bitte entschuldige, dass ich dich in den Brunnen werfen ließ.“ sagte er und erzählte ihm, was vorgefallen war.

„Kein Grund, sich zu entschuldigen mein König. Es war ein Segen, dass Ihr mich in diesen Brunnen geworfen habt!“ „Aber wie kannst du denn auch darin etwas Gutes sehen?“ fragte der König. „Na, wäre ich hier nicht im Brunnen gesessen, hätten die Kopfjäger doch mich als Opfer genommen!“

Frei nach Alan Cohen

Gefunden habe ich diese Geschichte für Sie auf der Seite nur positive nachrichten

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P.S. Schnittverletzungen beim Öffnen von Kokosnüssen mit Tauchmessern sind wirklich die häufigsten Tauchunfälle auf den Malediven. Hier finden Sie meinen Blogbeitrag

Die grüne Kokosnuss: Risikobewusst statt angstgetrieben

Monika Herbstrith-Lappe

Über: Monika Herbstrith-Lappe

Geschäftsführende Unternehmerin von Impuls & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH, High Performance Coach, Keynote Speaker, Top Trainerin, Certified Management Consultant, Autorin von Büchern und Fachartikeln